n sich war´s rechtzeitig bekanntgemacht worden. Und ursprünglich waren auch einige dabei, die ihre Teilnahme zugesagt hatten. Und dann ging´s Schlag auf Schlag – der eine musste in die „Ostzone“, der andere hatte einen Termin auf der „Wies´n“ beim Oktoberfest in München und ein weiterer war zum Spezialkurs in Richtung Bodensee unterwegs. Noch einer war just davor unter´s Messer gekommen (nein – keine Schönheitsoperation) und wieder andere hatten einfach Dienst. Einer hatte bereits am Dienstag abgesagt: gesundheitliche Gründe – gottseidank nix Schlimmes und eine ganze Taucherfamilie war kurz vorher von der „Rüsselpest“ ereilt worden und bekam keinen Druckausgleich. Unsere Elke hatte deswegen leider keine Mitfahrgelegenheit. Ruth fuhr auch schon nicht mit, weil sie seit geraumer Zeit wieder unter ekligen Schmerzen in der linken Schulter litt. Kein Doktor und auch die Untersuchung im MRT hatten bislang keine vernünftige Diagnose erlaubt und so wollte sie sich die Autofahrt, die ihr regelmäßig große Schmerzen bereitete, ersparen.
Ich kam schließlich als erster in Schönbach am See an und die Herborner waren scheinbar schon wieder fort und nur der TLvD mit seinem Verein war schon da. Ich meldete mich an und wartete ein Weilchen. Fast hatte ich schon befürchtet, allein zu bleiben und mich gegebenenfalls an einen der Anwesenden dranhängen zu müssen, da tauchte Familie Müßig auf und der Abtauch-Tag war gerettet. Wir meldeten uns kompletto an und auch Basti durfte mit tauchen, weil wir dann als große Gruppe unterwegs sein wollten.
Unterwegs zum See erklärte Steffi, sie könne sich nun schon ganz alleine anziehen, was sich großenteils auch bewahrheitete und wir machten den ersten Tauchgang links herum, in der Hoffnung, neben Barschen, Hechten und Karpfen vielleicht auch Stör und Waller zu sehen. An der Tauchregionsmarkierung schlugen wir uns in Richtung Süden über den See durch und stießen am gegenüberliegenden Ufer auf zwei wirklich kapitale Hechte. Nur Waller und Stör waren leider ausgegangen. Nach einer guten halben Stunde tauchten wir wieder im Einstieg auf und machten eine gemütliche Mittagspause. Zu meinem trockenen Brötchen bekam ich von Andrea eine selbstgemachte Frikadelle und nach gut einer halben Stunde machten wir uns auf den Weg, einen zweiten Tauchgang zu unternehmen, der uns schließlich rechts herum bis fast in die hinterste Ecke führte. Auch hier sahen wir diverse Hechte, Karpfen und Barsche, von den Schwärmen an Rotfedern und Jungfischen ganz abgesehen. Die Sonne schien und hinterließ Lichtreflexe auf den Felsformationen, dass es eine wahre Pracht war. Nur waren auch hier Stör und Waller ausgegangen.
Zufrieden beendeten wir auch hier nach einer guten halben Stunde den Tauchgang, nachdem die Flaschen weitgehend geleert waren, packten zusammen und machten uns wieder auf den Heimweg, den ich unterwegs bei Ruths Eltern in Wetzlar nochmals unterbrach, um das neu gemachte Bad zu besichtigen, von dem ich gehört hatte, es sei jetzt fertig geworden.
Und mit Müßigs war ich für heute Abend nochmal zum Training im Textorbad verabredet – im Übrigen dem ersten nach der Sommersaison im Stadionbad. Hier allerdings war ich guter Hoffnung, dass noch ein paar mehr Mitglieder teilnehmen würden, als am Nachmittag in Schönbach.
Ich sollte mich nicht getäuscht haben…

In diesem Jahr ballen sich die Termine. Kaum sind wir aus Österreich zurück, geht´s nach Spanien – und kaum ist das ´rum, kommt schon wieder das traditionelle Jugendgrillen.
Eigentlich wollten wir schon am Freitagabend zwecks Aufbau nach Schönbach, aber am 19.9. findet in Hanau auch der – ebenfalls schon traditionelle – Lauf gegen Gewalt statt, an dem wir mit der Gruppe „In Hammersbach läuft ´was..“ nun auch schon zum dritten Mal teilnehmen. Und dieses Mal sogar aus dem Stand, weil dieses Jahr für Lauftraining überhaupt keine Zeit war. Nach dem Lauf macht sich Ruth schon mal auf den Weg und ich fahre nach Roßdorf, weil hier vom Ski- und Wanderclub noch eine Vorstandssitzung stattfindet. Nach deren Beendigung um 21.20 Uhr mache ich mich auch auf den Weg nach Schönbach und komme dort gegen 22.30 Uhr an.
Entgegen der Vorhersagen im Wetterbericht herrscht klare Sicht und ein Sternenhimmel, wie er im Rhein-Main-Gebiet und noch nicht einmal in der Wetterau zu sehen ist. Wir babbeln uns noch ein bisschen fest und es ist schon nach Mitternacht, als wir endlich ins Bett kommen.
Am Morgen weckt uns das Handy um 8.00 Uhr und ich mache Kaffee, bevor ich mich mit Isa auf den Weg nach Driedorf mache, um Getränke und Biertischgarnituren zu holen. Da das alles ein bisschen viel ist, müssen wir zwei Mal fahren und bei den Garnituren kauere ich hinten und halte alles zusammen, damit nichts kippt.
Und dann laufen so nach und nach die Mannschaften ein. Beim Stand von 56 höre ich auf zu zählen und bin dann auch nicht mehr mit TLvD dran, so dass auch ich ins Wasser komme.
Das Spektakulärste, was ich heute und in Schönbach überhaupt zum ersten Mal zu sehen bekomme, ist ein Stör. Es soll auch noch ein größerer im See sein (wenn es sich hierbei nicht um Taucherlatein handelt). Die Hechte allerdings kenne ich schon. Es ist trotzdem auch immer wieder schön, durch die Schwärme von Jungfischen zu tauchen und man kommt sich ein bisschen vor, wie in der Karibik.
Das Jugendteam hat wieder einen schönen Parcours vorbereitet mit diversen Fragen auf einlaminierten Folien und der „Pfad“ endet an einer Kloschlüssel, aus der man sich dann Gummibärchen heraushangeln darf. Da bekommt der Ausdruck „ein Griff ins Klo“ gleich ´ne ganz andere Bedeutung.
Zwischenzeitlich gibt´s auch Gegrilltes, wohl zubereitet von weiteren Mitgliedern des Jugendteams und dazu Salate und anschließend Kuchen, oder Muffins, der/die von Eltern und anderen Tauchern mitgebracht worden sind. Mit viel Spaß und Gelächter, aber auch intensiven Gesprächen geht der Tag zur Neige und ich komme noch dazu, mit Ruth einen gemütlichen Abschlusstauchgang zu machen, bevor abgebaut, alles verstaut und die Restgetränke und die Garnituren wieder zurückgebracht werden. Und der Wettergott hat, bis auf einen gehörig nassen Heimweg, einigermaßen Rücksicht auf uns genommen.

Die Tour nach Tamariu mit der HTSV-Jugend findet nunmehr bereits seit mehreren Jahren statt, aber es bedarf doch trotzdem immer wieder eingehender Vorbereitung,
bis es endlich losgehen kann. So müssen die Unterkünfte und Kleinbusse gemietet werden, Essenspläne geschmiedet und Versicherungen abgeschlossen werden. Einmal ganz abgesehen davon, dass man sich natürlich Gedanken machen muss, was man – über das normale und eigene Equipment hinaus – noch zusätzlich mitnehmen muss. Diesmal nehmen wir auch erstmals mehrere eigene DTGs und Blei mit um die Basis zu entlasten. Laut Toms Aussage haben sie zwar im letzten Jahr 400 Kg Blei zusätzlich erworben, aber irgendwie habe er das Gefühl, das Zeug bekomme Beine.
Aber nun sind die letzten Vorbereitungen getroffen, letzte INFO-Mails geschrieben und alle Taschen gepackt und morgen kann´s endlich losgehen.

Freitag, 29.8.2014
Ich habe heute schon einen Tag Urlaub genommen, damit nicht erst noch der Stress eines Arbeitstages zu der ohnehin schon anstrengenden Fahrt hinzukommt. Die Firma Hertz hat angerufen, dass wir die Fahrzeuge erst komplett um 3.00 Uhr zur Verfügung gestellt bekommen können. Vorher hätten wir auch nicht gekonnt. Zwischenzeitlich bringt Ruths Kollege Niels freundlicherweise Ruth in Hanau vorbei.
Die Autos werden inspiziert, kleinere Mängel dokumentiert und dann das Gepäck umgeladen. Verabredet sind wir mit dem Rest der Truppe um 16.30 Uhr in Langen hinter dem Hallenbad. Das Maut- und Spritgeld wird auf die Fahrzeugbesatzungen verteilt, die sich inzwischen gebildet haben. Als wir mit den 3 Fordbussen in Langen ankommen, sind doch schon ein paar von uns da. Der Rest trudelt langsam ein und wir packen schnell die Klamotten in die Autos. Die trauernden Hinterbliebenen verabschieden sich und wir machen uns gegen 17.15 Uhr auf die Piste. Von kleinen „Unebenheiten“ abgesehen kommen wir hervorragend voran und machen erst kurz hinter Freiburg einen Stopp, wo wir eine Kleinigkeit zu uns nehmen. Dann geht´s wieder los. Einer der beteiligten Busse will zur Unterhaltung beitragen und hält ein Blatt Papier ans Fenster. Diesen Moment nutzen die andern zwei Busse und fahren Richtung Mühlhausen davon, während der „Unterhaltungsbus“ weiter in Richtung Basel düst.
Die Anderen fahren gemütlich weiter und als wir schließlich kurz nach Lyon wieder eine Pause machen, dauert es nur ein paar Minuten, bis die Anderen uns wieder eingeholt haben. Von da an bleiben wir weitgehend beisammen und erreichen Tamariu in einer bisher noch nicht dagewesenen Zeit. Die Basis hat noch nicht einmal geöffnet, aber wir laden unsere Tauchklamotten am Strand aus und tragen sie in Richtung Stolli. Dann fahren wir zum Campingplatz und lassen uns unsere Häuschen zeigen. Es zeigt sich, dass wir gut untergebracht sein werden. Ein Teil macht sich gleich auf den Weg Richtung Einkauf, damit es mit dem späten Frühstück was wird. Am Nachmittag kommen zum ersten Tauchgang, der ein Lust- und Ausblei-Tauchgang sein soll.
Zum Abendessen gibt´s dann schon wieder gute Sachen und alle fallen ziemlich zügig zu Bett.

Sonntag, 31.8.2014
Alex hat – wie immer – den Tauchplan für heute bereits gestern Abend erstellt. Dieser wird beim Frühstück verlesen, so dass jeder weiß, mit wem er heute unter Wasser kommt. Die Unruhe auf der Basis hält sich deswegen in erfreulich engen Grenzen und es kommen nach und nach alle aufs Boot und nur ich bin am Morgen mit Vicky und Lukas von Land aus unterwegs, weil die beiden gestern nicht ins Wasser gekommen sind. Wir machen auch einen gemütlichen Gang und erfahren dann, dass zwischenzeitlich im Riff Adlerrochen gesehen worden sind.
Am Nachmittag sind diese natürlich nicht mehr da, obwohl sowohl Tom, als auch Mary Stein und Bein schwören, sie hätten sie angefüttert .. ;o) Immerhin macht auch der Nachmittagstauchgang vom Boot mit viel Fisch Spaß und zum Schluss machen wir noch einen gemütlichen Tauchgang mit Alex von Land aus.
Zum Abendessen gibt´s Wraps, die selbst zusammengestellt und gerollt werden sollen, was beim Ein- oder Anderen nicht ganz so problemlos gelingt. Und dann zieht sich die Jugend mit einem Betreuer zum Strand zurück und der Rest sitzt noch ein wenig vor der Hütte und erzählt von alten Zeiten.

Montag, 1. September 2014
Nach dem Frühstück gehen die Einen wieder zum Strand, die anderen machen Küchen- und Putzdienst und Ruth, Steffi und ich fahren zum Einkaufen. Nachdem wir Aldi, Lidl und Esclat abgeklappert haben, haben wir alles beisammen und kommen noch rechtzeitig zur Basis, obwohl wir keinen Hausschlüssel haben und Ruth bereits während des Ausladens zur Basis läuft um den Schlüssel zu holen. Unterwegs trifft sie allerdings Sabrina, die bereits auf dem Weg zum Küchendienst ist und so kommen wir pünktlich zum Umziehen und aufs Boot. Ich habe Julius als Tauchpartner, dem wir inzwischen ein bisschen Blei abgeschwatzt haben und auch die Handschuhe. Wir sehen viel Fisch, inklusive Muränen und einen großen Conger. Von diesem ist allerdings nur ein großer, grauer Bauch zu sehen. Und Julius weiß jetzt, wie Drachenköpfe aussehen.
Der Nachmittag vergeht mit vergeblicher Seepferdchensuche . Auf dem Heimweg verlieren wir noch Ruths Badeanzug, den ich aber auf dem Bürgersteig wiederfinde, nachdem ich mich natürlich umgehend auf die Suche begeben habe.
Anschließend duschen wir, führen Buch und ich setze mich an den Bericht, während Ruth zum Kochen aufbricht, damit wir nicht Hungers sterben müssen.

Dienstag, 2.9. bis Freitag, 5. September 2014
In Folge der durchaus gedrängten Ereignisse komme ich in der Zwischenzeit nicht mehr zum Schreiben, so dass die obigen Protokolle reine Gedächtnisprotokolle sind. Es ist aber auch sehr viel passiert. Durch die jeweiligen Fußwege von und zum Campingplatz reduzieren sich die Freizeiten um Einiges. Hinzu kommt erschwerend, dass wegen des hohen Taucheraufkommens auf der Basis das erste Boot morgens bereits um 8.00 Uhr abfährt und somit für ein Frühstück für diese Gruppe keine Zeit bleibt. Am Dienstag beispielsweise ist dies für Ruth und mich der Fall. Nach diesem Tauchgang wollen wir eine Kleinigkeit frühstücken und dann einkaufen. Aber als wir unsere Hütten erreichen, ist alles abgeschlossen. Und als wir vom Einkauf zurückkommen, sitzt nur Ralf vorm Haus und hat immer noch keinen Schlüssel. Also flitzt er los, den Schlüssel zu holen, während wir den kompletten Bus alleine ausladen. Just, als wir damit fertig sind, geht an der Knabenhütte die Tür auf und es zeigt sich, dass eine ganze Meute Jungs und Mädels in der Hütte saßen und uns quasi bei der Arbeit zugeschaut haben. Ich bin ziemlich sauer und spreche ein „Wort zum Sonntag“.
An einem weiteren Morgen kommen morgens um 7.00 Uhr, just als Max zum Tauchen gehen möchte, 3 Mädels aus dem Knabenhaus, leise und verstohlen, aber Neptun hat´s natürlich trotzdem schon gesehen. Auch hier gibt es selbstverständlich eine - neuerliche – Ansage mit dem nachdrücklichen Hinweis, dass das auf keinen Fall geduldet werden kann und im Wiederholungsfall drastische Maßnahmen nach sich ziehen wird. Für diesen Abend ist der – bisher abends freigegebene - Strandgang gestrichen.
Ansonsten aber bewährt sich unsere bisherige Einteilung der Putz- und Küchendienste und es wird recht gut gelebt. Regelmäßig werden auch die Ausführenden hierfür reichlich gelobt.
Die Anzahl der Verletzungen hält sich in erfreulichen Grenzen. Hier hat mal einer Ohrenschmerzen, dort hat sich jemand den Finger beim Dosenöffnen ein bisschen geschnitten und eine Dritte hat Probleme beim Druckausgleich. Und auch die erkältungsbedingten Ausfälle bei den Tauchgängen sind kaum der Erwähnung wert.
Bereits am Abend des Donnerstages findet die allseits gefürchtete Tauchertaufe statt. Allerdings ist auch hier keine wirkliche Härte angesagt und selbst der Tauftrunk sieht nicht so erschreckend aus wie in Österreich. Die Zeremonie wird von einem interessierten Publikum – nicht nur aus der Basis – beobachtet. Anschließend geht´s schnell wieder zum Campingplatz, weil ja noch gekocht werden soll.
Und dann ist schon wieder Freitag – der letzte Tauchtag. Das Wetter lässt wieder eine Tour zur Grotte zu. Das Meerchen zeigt sich von seiner ruhigen Seite. Ententeich ist angesagt und die Jugend findet´s cool.
Zum Abschluss des Tages werden die Klamotten ausgewaschen und – soweit das möglich ist – getrocknet. Gepackt werden soll dann allerdings erst morgen früh.
Ruth hat Probleme mit ihrer Schulter und fühlt außerdem eine Erkältung im Anzug. Alle anderen machen sich zum Abschluss nochmal auf den Weg zum Strand, wo Jan ein paar Fackeln angezündet hat und wir uns zusammensetzen und ein paar alte Geschichten zum Besten geben. Ich mache mich mit Dave frühzeitig wieder auf den Heimweg, weil der morgige Tag anstrengend zu werden verspricht.

Samstag, 6.9.2014
Der Wecker klingelt – wie immer – viel zu früh, aber bis um 11.00 Uhr müssen wir die Hütten geräumt haben, weil dann die Putzkolonne kommt. Die Rechnung haben wir bereits vorher erhalten und auch an der Rezeption erzählt, dass eine der Gemüseschalen eines Kühlschranks ein Loch hat, weil jemand diese auf eine heiße Herdplatte gestellt hat, die daraufhin ebenfalls nicht mehr schön aussieht. Der Concierge ist aber der Meinung, seine Mutter hätte gesagt, das sei schon in Ordnung. Wir wollten´ s ja aber wenigstens gesagt haben.
Bis alles wieder so aussieht, wie vor unserem Einzug und auch die Teller, Tassen, Töpfe und Bestecke an ihrem Platz sind, dauert es eine Weile. Zwischendurch werden schon die eigenen Flaschen von der Basis abgeholt und Tauchtaschen gepackt. Um 10 Minuten vor 11.00 Uhr ist aber alles fertig du wir können die Schlüssel abgeben. Alle begeben sich noch einmal zur Basis und wir verabschieden uns ordnungsgemäß mit einem dreifach donnernden „Caisson“. Die Crew der Basis bestätigt uns, dass wir uns brav und pflegeleicht verhalten hätten und im nächsten Jahr wiederkommen dürfen. Dann entern wir die Busse, fahren an der konkurrenzlos günstigen Tankstelle vorbei und tanken die Busse bis zum Stehkragen. Dann kann jeder im Supermarkt nochmal einkaufen, was er für die Heimfahrt braucht (natürlich nur Gesundes und keinen Süsskram … ;o)) und dann geht es endlich in Richtung Heimat.
Bis zur Auffahrt auf die Autobahn bei Figueres läuft das auch wunderbar, aber schon bei der Auffahrt zeigt sich – hier ist´s vorbei und dann brauchen wir bis zur französischen Grenze fast 5 Stunden – nur Stop-and-Go. Was genau der Anlass hierfür ist, erfahren wir nicht. In La Jonquera verlassen wir nach einer Pipi-Pause die Autobahn und stauen uns über die Landstraße bis zur Grenze und dann – wieder auf der Autobahn – ist der Knoten geplatzt und wir kommen zügiger vom Fleck. Immerhin haben wir viel Zeit ein Hörbuch zu hören. Es heißt „Er ist wieder da“ und es handelt sich um eine bitterböse Satire auf eine fiktive Rückkehr von Adolf Hitler, perfekt nachgesprochen von Christoph Maria Herbst.
Aber um 18.00 Uhr waren wir eigentlich bereits in unserem Übernachtungshotel in der Nähe von Lyon angemeldet. Wir rufen dort an und teilen mit, dass wir als Stauopfer nicht rechtzeitig ankommen werden. Beruhigender Weise erfahren wir, dass das Hotel am Wochenende 24 Stunden geöffnet ist und wir kommen können, wann wir wollen.
Tatsächlich trudeln wir erst ziemlich erschöpft gegen 1.30 Uhr in der Nacht ein, verteilen nach der Anmeldung die Zimmerkarten und fallen dann in einen tiefen Schlaf, der am Morgen wieder durch den Wecker unliebsam gestört wird.

Sonntag, 7.9.2014
Frühstück gibt es heute keines. Jedenfalls nicht im Hotel. Um kurz nach 8.00 Uhr sind wir wieder auf der Piste und halten erst um 9.15 Uhr wieder auf einem Rastplatz, wo wir Bänke und einen Spielplatz belegen und ein umfangreiches Frühstück zu uns nehmen. Dann bleibt noch eine kurze Zeit für ein Tauchergericht und die Verteilung der Tauchpässe, bevor wir uns wieder „uff die Gass´“ begeben. Heute hat Alex PS noch einige MP3-Dateien dabei, deren Inhalt von einem Känguru handeln und die derart skuril sind, dass mir das Lachen während der Fahrt Tränen in die Augen treibt.
Die Tour wird nochmal bei Saarbrücken unterbrochen, weil in einem der Busse nahezu eine Revolte (überwiegend initiiert vom stellvertretenden Landesjugendwart) ausgebrochen ist. Er und die übrige Jugend möchte in dem Delikatessengeschäft mit dem goldenen „M“ eine letzte Mahlzeit vor der Ankunft einnehmen.
Das kostet uns zwar fast eine Stunde, wird aber offensichtlich von Allen in Kauf genommen. Mir gibt das gar nichts, weil ich die scheußlich lapprigen Brötchen nicht leiden kann. Dann geht´s ohne weitere Unterbrechungen weiter und wir sind gegen 15.30 Uhr in Langen, wo einige bereits erwartet werden. Taschen und Gerätschaften werden aus- und umgeladen und einige fahren mit uns weiter nach Hanau, wo wir die Autos bei der Jet-Tankstelle an der Steinheimer Brücke wieder bis obenhin volltanken.
Dann bringen wir unsere Fahrzeuge zur Vermietung zurück und laden auch hier noch einmal um. Alex PS fährt mit uns nach Hause, weil seine Mutter bereits bei uns vor der Haustür steht. Ruth fährt mit den beiden weiter nach Wetzlar, um unser Autochen, das zur Reparatur in Wetzlar war, abzuholen und ich lade das Nötigste aus, hänge die nassen Tauchklamotten auf und stelle die erste von voraussichtlich noch einigen Waschmaschinen an. Dann setze ich mich an Abrechnung und Bericht und warte darauf, dass mein Weib wieder erscheint. Heute Abend passiert ansonsten nicht mehr viel und wir öffnen ein Fläschchen Saft, legen die Füße hoch und begeben uns nach dem Hessenquiz zu Bett, weil auch morgen früh der Wecker wieder viel zu früh zu klingeln droht…

Es war wieder einmal soweit – die Tauchsachen hatte ich bereits am Sonntag, die Technik und die übrigen Klamotten hatten wir gemeinsam am Montag gepackt, weil Ruths Vater am 12.8. Geburtstag hatte und wir morgens früher ´raus mussten, um abends nicht mit zwei Autos nach Wetzlar fahren zu müssen. Also ließ Ruth mich in Dörnigheim am Bahnhof raus und fuhr weiter nach Bad Homburg, wohin ich dann nach Dienst mit der S-Bahn fuhr. Und dann ging´s weiter zur Geburtstagsfeier – mit der Aussicht, am nächsten morgen früh raus zu müssen.

Mittwoch, 13.August 2014
Um 6.00 Uhr klingelt der Wecker und wir frühstücken nur eine Kleinigkeit und packen die Verpflegung für den heutigen Tag ein. Dann machen wir uns auf den Weg Richtung Autobahn, nicht ohne beim Bäcker nochmal anzuhalten und die entsprechenden Zutaten zur Verpflegung zu besorgen. Als wir kurz vor 9.00 Uhr in Langen ankommen, begrüßen wir zunächst die bereits Bekannten und stellen uns den Neulingen vor. Nachdem der Bus beladen ist, kommen wir gegen 9:20 Uhr los und bekommen von Max und Kathi erst einmal ein paar warme Worte zum Ablauf erzählt.
Wir sind redlich müde und ruhen erst einmal noch ein bisschen. Der Busfahrer hält seine regulären und vorgeschriebenen Pausen ein und das Wetter spielt – jedenfalls bisher – einigermaßen mit. Dann fängt´s an zu regnen und als wir an Regensburg vorbeifahren, sind wir der Meinung, es hätte jetzt genug geregnet. Nur – das Wetter hält sich nicht dran und es regnet weiter. Die Tour wird mit einigen Spielchen kurzweilig gestaltet. In Bad Goisern machen wir eine letzte Zwangsrast, weil Nico, unser Fahrer, nochmals Pause machen muss und nutzen die Gelegenheit, das Trinkwasser und frisches für´s Wochenende zu bunkern.
Am Grundlsee angekommen, stößt noch Melanie zu uns, die mit ihren Eltern im sonnigen Süden war. Wir laden unsere Flaschen an der Tauchbasis aus, damit sie bis morgen früh wieder gefüllt werden und begeben uns dann zum Jugend- und Familiengästehaus, wo wir – wie immer – freundlich begrüßt werden. Es gibt Abendessen, die Zimmer werden zugeteilt und dann treffen wir uns nochmals zum allgemeinen Begrüßungsabend. Wir gehen relativ frühzeitig ins Bett, denn es stehen uns anstrengende Tage bevor, während unsere Jugend den Abend beim Werwolf-Spiel ausklingen lässt.

Donnerstag, 14. August 2014
Es hat die ganze Nacht geregnet. Pünktlich zur Frühstück hört es jedoch auf und hin und wieder sieht es sogar so aus, als wollte die Sonne durchkommen.
Wir kommen pünktlich um 9:00 Uhr Richtung Tauchbasis los und haben die Tauchwiese quasi für uns allein, weil bei dem Sauwetter sonst keiner mehr kommt. Im Laufe des Tages wird´s zwar ein bisschen schöner, aber so richtig berauschend ist das nicht. Wir spulen das bereits am Vorabend im Wesentlichen geplante Programm ab. Jeder, der ins Wasser will, kann dies auch tun und die angefragten Prüfungstauchgänge werden ebenfalls konsequent durchgezogen. Kurz nach 5 sind wir bereits wieder im Gästehaus und können uns vor dem Abendessen noch eine warme Dusche gönnen. Wie angekündigt, gibt´s um ½ 8 Uhr die Ausbilder- und Betreuer- besprechung und um 8.00 Uhr schließt sich, geleitet von Andrew, das kleine Abendprogramm an.
Für morgen ist Gosausee angesagt und Vroni ist bereits informiert. Sie will sich ´was einfallen lassen, weil morgen in Österreich Feiertag ist und die bevorrateten Krapfen nicht für alle reichen werden.

Freitag, 15.August 2014
Unser Wecker sollte um 7:15 Uhr wecken. Er lässt uns aber im Stich und ich wache zum Glück um 7:20 Uhr auf. Da wir heute bereits um 8:30 Uhr losfahren wollen, müssen wir uns etwas sputen, weil wir auch noch die Tauchklamotten packen müssen, die wir gestern Abend zum „Trocknen“ aufgehängt haben. Aber es klappt sehr gut, weil wir zügig frühstücken und ich dann bereits vorab zum Packen gehe.
Der Himmel zeigt sich von seiner guten Seite und verwöhnt mit einem tollen Blau, nur von ein paar Wölkchen bedeckt. Aber für den Nachmittag ist´s bereits wieder anders angesagt. Die Flaschen sind schnell an der Basis eingeladen und wir fahren über den Koppenpass um zu schauen, ob genügend, oder gar zu viel Wasser in der Traun ist für das Flussschwimmen am Sonntag. Es sieht sehr gut aus.
Das Ausladen klappt mit der, inzwischen schon reichlich geübten, Kette hervorragend und nach mehreren Gängen haben wir alles zum Tauchplatz unterhalb der Seealp geschleppt. Wir melden uns bei Vroni an, die uns auffordert, im nächsten Jahr zwei Tage vor unserem Besuch Bescheid zu sagen, weil sie keine Gelegenheit mehr gehabt hat, für Krapfen zu sorgen, denn es ist ja Feiertag. Immerhin hat sie drei große Nusskuchen gebacken, so dass wir nicht leer ausgehen müssen. Und genug Milch gibt es ohnehin.
Wir verteilen uns auf der Wiese, die sehr feucht und mit Kuhfladen übersät ist.
Dann spulen wir wieder das vorbereitete Programm ab, so dass jeder, der will, ins Wasser kommt. Das klappt auch bis zum Nachmittag ganz gut und dann beginnt der angekündigte Regen und wir brechen die Veranstaltung ab. Dadurch kommen wir zeitig zur Rückfahrt und haben Gelegenheit, wie jedes Jahr im Tunnel bei Hallstatt den zum „hessischen Weltkulturerbe“ gehörenden Wasserfall mit einer „LaOla“ zu würdigen.
Die älteren unter uns nutzen die Gelegenheit für eine „Conny-Gedächtnis-Minute“, weil er schließlich Begründer der Wasserfall-Laola ist.
Wir laden unsere Flaschen wieder bei der Basis zum Füllen ab und fahren dann zur Herberge, wo wir vor dem Abendessen noch Zeit genug haben, unsere Körper von „Blut, Schweiß und Tränen“ zu reinigen.
Pünktlich um 19:30 Uhr ist wieder Ausbilder-Betreuer-Treffen und um 20:00 Uhr werden die Ergebnisse der Besprechung bekanntgegeben und das Erscheinen von Neptun mit seinem Gefolge angekündigt. Die Gesichter der Neulinge sprechen Bände. Dann schreiben die Einen Prüfung, die anderen Bericht und die Dritten spielen wieder „Werwolf“ oder begeben sich auf ihre Zimmer. Gerüchteweise legen sich auch einige zu Bett, aber ob man den Gerüchten trauen kann, ist zu bezweifeln….

Samstag, 16.August 2014
Die Prozedur „Aufstehen-Frühstücken-Packen“ ist jetzt gut eingeübt und klappt problemlos. Allerdings regnet es noch immer. Und es stellt sich ein anderes Problem. Leonie hat sich eine saftige Erkältung eingefangen. Gestern Abend schon ging es los – Frieren, Kopfweh, Unwohlsein. In diesem Zustand kann sie unmöglich mit zum Wolfgangsee , dem heutigen Tauchziel. Schweren Herzens und geplagt von schlechtem Gewissen gegenüber deren Eltern beschließt Ruth, die Krankenwache zu übernehmen und im Jugendgästehaus zu bleiben. Dort sitzt sie jetzt und denkt an Peters Jubiläumstauchgang, den Max den beiden extra gemeinsam ermöglicht hatte. Eigentlich sollte in diesem Fall die Betreuerin aus dem eigenen Verein eine solche Aufgabe übernehmen, aber die hat heute schon Anderes vor. Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen, der Krimi ist ausgelesen. Leonie sieht schon viel besser aus und sitzt mittlerweile im Bett. Sie hat zwar noch nichts gegessen, aber getrunken und will auch bald aufstehen.
Der Rest der Mannschaft ist mit gemischten Gefühlen zum Wolfgangsee gefahren, weil auch dort, insbesondere nachmittags, schon wieder Gewitter angesagt ist. Aber wir kommen am See an und die Wiese ist zwar nass, und von oben ist´s im Moment ruhig. Also breiten wir uns auf der Wiese aus, die heute mal nicht von Kuhfladen übersät ist und ziehen unser Programm durch. Die Sicht ist durchaus nett und es gibt auch viel Fisch zu sehen. Teils nur so groß wie Fischfutter, teils auch ein bisschen größer und es werden auch große Döbel gesichtet.
Ich mache meine drei Tauchgänge, bin zwischendurch noch TLvD und gegen Nachmittag kommt nochmals kurzfristig ein richtiger Regenguss auf, so dass wir unsere
Zelte abbrechen, auf dem Rückweg noch ein bisschen einkaufen und dann zeitig im Gästehaus einlaufen, wo wir heute nur kurz die Klamotten aufhängen und keine Flaschen mehr zum Füllen geben müssen, weil´s morgen ja schon wieder nach Hause geht.
Nach dem guten und reichlichen Abendessen treffen sich die Täuflinge, denen zwischenzeitlich bekanntgegeben wurde, dass sie solche sind, um 19.15 Uhr vor der Herberge und werden mit dem üblichen Brimborium zum Taufplatz geleitet, wo sie nach Neptun rufen. Nach mehrmaligem erfolglosen Locken biegt dann tatsächlich ein Kanu um die Ecke. Darin befinden sich Neptunia (die Schwester von Neptun), sowie deren „Schlampen“, die die „Taufzeremonie“, die in Folge der kühlen Temperatur gottlob recht kurz ausfällt, durchziehen. Zum Schluss landen alle im Wasser und versuchen sich von den Ingredienzien der Taufe (Tauchtrank, Mehl, Ketchup, Ei etc.) zu reinigen. Dies gelingt allerdings, so viel kann ich aus dem reichen Schatz meiner Erfahrungen sagen, erst nach einer intensiven heißen Dusche. Nicht unerwähnt bleiben darf allerdings, dass einige der Täuflinge mit einem weniger schrecklichen Trank getauft werden, weil sie sich seit Jahren um den Erhalt der Seen, die klare Sicht und die ordnungsgemäße Ausbildung (ohne „Mulm“) bemühen.
Bei der anschließenden Nachbesprechung in der Herberge gibt es noch ein paar Hinweise auf den Ablauf des kommenden Tages mit dem beabsichtigten Flussschwimmen in der Traun. Und dann sollte eigentlich gegen 22.00 Uhr Nachtruhe eintreten. Aber um 0:30 Uhr muss noch einmal eine Delegation Betreuer ein Zimmer im zweiten Stock aufmischen, wo sie mit unschuldigsten Mienen empfangen werden („Wir haben doch gar nichts gemacht und nur auf dem Bett gesessen!“). Von unten hörte es sich allerdings an, als sei oben eine Büffelherde durchs Zimmer geheizt. Jedenfalls ist danach endlich Ruhe…

Sonntag, 17. August 2014
Heute geht´s wieder um 8:30 Uhr los. Nachdem die Lunchpakete für die Heimfahrt zubereitet sind, wird der Bus beladen und wir fahren wieder über den Koppenpass zum Einstieg an der Koppenbrüller Höhle, wo wir uns umziehen und uns dann in Gruppen auf den Weg den Fluss hinab begeben. Trotz des relativ hohen Wasserstandes haben wir auch einige Untiefen zu überwinden, aber letztendlich kommen alle heil unten an und werden von der „Rettungstruppe“, die bereits ein Seil quer über den Fluss gespannt hat, in Empfang genommen und sicher zum Ufer begleitet.
Der Himmel meint es heute noch einmal gut mit uns und einige Sonnenstrahlen trocknen uns schnell. Dann wird der Bus geentert und wir begeben uns auf eine lange und staugeplagte Heimfahrt. Beginn ist pünktlich 12:00 Uhr mittags. Während der Fahrt haben wir reichlich Zeit, das verlängerte Wochenende Revue passieren zu lassen und im Rahmen des Tauchgerichts werden alle großen und kleinen Sünden mit „drakonischen Strafen“ (kleinere sportliche Übungen: Kniebeugen, Liegestütze, Entengang durch den Bus) geahndet. In Langen kommen wir leider erst gegen 23:45 Uhr an, so dass es sich noch bis 1:30 Uhr zieht, bis wir endlich im Bett liegen.
Und um 5:20 Uhr klingelt schon wieder mein Wecker und eine viel zu kurze Nacht findet ihr unrühmliches Ende.

 

Mittwoch,18.6.2014
Ganz glücklich waren wir nicht mit der Entscheidung für Hemmoor, speziell nicht an
diesem Termin, weil wir aus Erfahrung wussten, was an so einem Wochenende dort los ist. Aber Micha hatte es bereits gebucht- und der See ist ja auch wirklich Klasse.
Erschwerend kam allerdings dazu, dass ich seit geraumer Zeit versuchte unser altes Mobil zu verkaufen, weil wir ja jetzt ein neues haben. Also hatte ich es zunächst bei Reisemobil-International probiert, allerdings ohne Erfolg. Und jetzt, über EBAY, war´s nach einem Tag verkauft. Und - der Käufer wohnte auch noch in der Nähe von Hameln, wo wir sowieso vorbei mussten, wenn wir nach Hemmoor wollten.
Also habe ich mich mit dem Käufer auf der Raststätte Hildesheimer Börde verabredet und bin am Mittwochmittag, nachdem ich daheim alles gepackt hatte, um 4:30 Uhr losgefahren. Von einem Stau in den nächsten. Und Ruth wollte dann mit dem neuen Mobil nachkommen und mich abholen.
Schon um 20.00 Uhr traf ich ein und brachte das Geschäft auch problemlos über die Bühne- bis auf die Tatsache, dass ich die Sommerreifen nicht dabei hatte, die noch bei Späths im Keller lagerten. Dafür behielt der Käufer 200,-- € ein, was ich legitim fand –
und die er nachzahlen wollte, wenn die Reifen noch kämen. Und dann war der Käufer fort und ich hatte lange Zeit, auszuruhen, weil Ruth einen telefonischen Zwischenstand durchgab und etwas von 11 Kilometern Stau erzählte und einer voraussichtlichen Ankunftszeit von 22.30 Uhr. Na, und in der Zeit konnte ich schon ein bisschen Bericht schreiben. Schließlich kam sie gegen ¼ vor 12 Uhr an und musste ziemlich dringend aufs Töpfchen. Und dann ging´s weiter.
Wir überlegten, ob wir irgendwo unterwegs nächtigen sollten, entschieden uns dann aber dafür, durchzufahren und auf dem Gelände des Campingplatzes „Kreidesee“ unser Domizil aufzuschlagen. Silja hatte am frühen Abend schon mal angerufen und mitgeteilt, dass wir in den Häusern 46 und 47 untergekommen sind, aber wir wollten mitten in der Nacht nicht mehr danach suchen, um nicht so einen Krach zu machen. So stellten wir uns in die Nähe des Einstiegs, nahmen noch ein kleines Säftchen zu uns und schliefen dann erschöpft ein.

Donnerstag, 19.6.2014
Den Wecker habe ich auf 8.30 Uhr gestellt, aber das Handy klingelt bereits um 8. Es ist Micha, der fragen will, ob bei uns alles in Ordnung ist, weil wir gestern Abend nicht mehr angekommen sind. Wir erfahren, dass das Frühstück bereits fertig ist, Brötchen und Eier vorhanden und nur wir fehlen. Wir fahren die letzten 100 Meter wieder zurück und werden herzlich begrüßt. Nach dem opulenten Frühstück beziehen wir unser Domizil und machen uns dann zum ersten Tauchgang auf. Die Tauchliste ist bereits unmittelbar nach dem Frühstück erstellt worden. Da in Niedersachsen heute kein Feiertag ist, hält sich der Tauchbetrieb noch in Grenzen. Wir befürchten, dass sich dies im Verlaufe des Wochenendes noch ändern wird.
Ich mache mit Lena den ersten Freigewässertauchgang von Einstieg E0 und da sie noch nicht richtig tarieren kann, halten wir ein wenig Händchen. Die Sicht ist Klasse und wir sehen auch Fische und ein leeres Krebshemdchen.
Im Verlauf des Tages gibt es schon ein paar Katastrophen, weil einige Halsmanschetten von einigen Anzügen einreißen und einige Schläuche an Automaten fast platzen, abgesehen von einigen Automaten, die sich nicht am Gerät dicht anschließen lassen wollen.
Aber – Probleme sind dazu da, gemeistert zu werden und schlussendlich kommen alle ordnungsgemäß zu Wasser.
Am Nachmittag ist ein Trupp unterwegs, der für das Abendessen und das weitere Wochenende einkauft. Die Brötchen für morgen früh sind bereits bestellt.
Schließlich kommt eine Langgönserin, die mit ihrer Mannschaft ebenfalls übers Wochenende hier residiert, vorbei und bringt einen halb vollen Topf mit Spaghetti Carbonara vorbei, weil es schade wäre, den Rest einfach wegzuschmeißen. Wir bedanken uns artig und bringen den Topf anschließend frisch gereinigt und gelüftet zurück. Elke hat zu diesem Zweck sogar noch ein Fläschchen Mumm spendiert, das gern angenommen wird.

Freitag, 20.6.2014
Silja war bereits wieder früh unterwegs und hat die Brötchen besorgt. Um ½ 9 Uhr wird gefrühstückt und die Tauchliste erstellt. Die Wünsche nach Prüfungsabnahmen werden abgefragt und, soweit dies möglich ist, erfüllt.
Und dann beginnt wieder der reguläre Tauchbetrieb, gefolgt von einer gemütlichen Mittagspause und schließlich finden sich einige zusammen, die einen Nachttauchgang unternehmen wollen. Micha meint, das könne man ja mit einem „Spezialkurs Nachttauchen“ untermauern und so setzen wir uns nachmittags hin und bringen unser gesammeltes Wissen unter die Leute.
Den Nachttauchgang unternehme ich mit Micha, der mich ordnungsgemäß führt und mir einige Fische zeigt. Noch immer ist die Sicht sehr gut, obwohl heute Nachmittag schon einige Hundertschaften neuer Taucher eingefallen sind. Wie sich das so gehört, sitzen wir abends noch gemütlich beisammen und babbeln ein bisschen dummes Zeug.

Samstag, 21.6.2014
Auch heute Morgen waren bereits fleißige Leute unterwegs und haben die Brötchen geholt. Und nun ist es ja schon Routine, dass die Tauchliste vorbereitet und die Gruppen eingeteilt werden. Der Tauchbetrieb geht seinen gewohnten Gang und mittags sind wieder Einkäufer unterwegs, die das Grillgut für den Abend besorgen.
Wir machen unsere Tauchgänge und die Sicht unter Wasser wird zusehends schlechter. Abgesehen davon ist der Platz vor den Einstiegen inzwischen mit Autos, Lastwagen und großen Zelten so zugestellt, dass man kaum noch zum See kommt.
Unterwegs treffe ich auf Wolf vom Essener Tauchclub, mit dem wir schon diverse Veranstaltungen, einschließlich eines Bundesjugendtreffens in Ägypten durchgezogen haben. Er verspricht mittags nochmal bei uns vorbei zu schauen.
Der Tag vergeht und es stellt sich die Frage, ob wir morgen nochmal tauchen gehen wollen. Diese Idee wird aber einstimmig verworfen, weil es wohl eher zweckmäßig ist, frühzeitig wegzukommen, da auf den Autobahnen vermutlich wieder Stau sein wird.

Sonntag, 22.6.2014
Das Frühstück wird noch einmal gemütlich, aber dann ist der Rückbau der von uns vorgenommenen Umbauten vorzunehmen. Das heißt, die Couches und Tische müssen wieder auf ihren vorherigen Platz gestellt werden und die Geschirre, die wir aus den 2 Häusern zusammengewürfelt haben, harren ihrer Rückverteilung. Mit Packen und Säubern werden wir gerade fertig, als das Putzgeschwader ankommt und dann wollen wir noch ein Abschlussfoto machen, das am See gemacht werden soll, damit man sieht, wo wir waren.
Es dauert eine Weile, bis alle beisammen sind und Ruth macht solange mit Dorian Wettrennen, damit das Kind müde wird und auf der Heimfahrt (vielleicht) ein wenig schläft. Und dann spreche ich eine Taucherin, die in der Nähe steht, an, ob sie vielleicht besagtes Foto machen würde und sie dirigiert uns in die richtige Stellung und lässt uns „Spaghetti“ sagen, damit wir auch freundlich schauen.
Schließlich geht es wieder auf die Piste. Auf dem Heimweg ist Davina bei uns.
Auf dem Herweg hatten wir nur ihr Gepäck dabei. Wir haben also Unterhaltung. Das ist auch nötig, denn sobald wir auf die Autobahn kommen, beginnt der Stau und zieht sich durch bis fast nach Alsfeld. Erst danach wird es ein wenig besser. Insgesamt brauchen wir von 11.30 Uhr bis ¼ vor 8 Uhr abends. Und Davinas Freund wartet schon geraume Zeit quasi vor unserer Haustür, um sie endlich in Empfang zu nehmen.
Ruth und ich beschließen heute nicht mehr so arg viel zu unternehmen, geben unseren Blümchen ein wenig Wasser und leeren das Mobil. Den Rest verschieben wir auf den morgigen Tag und setzen uns noch einen Moment in unser Wohnzimmer und genießen die Ruhe. Heute Nacht werden wir wohl beide sehr gut schlafen…

Bleibt noch zu erzählen, dass Micha dieses verlängerte Wochenende sehr gut vorbereitet und organisiert hat und dass alle bemüht waren, zum Gelingen dieses Vereinswochenendes beizutragen. Herzlichen Dank hierfür …

Und : Es haben insgesamt 17 Personen an dem Wochenende teilgenommen. Ingesamt 36
Tauchgruppen haben insgesamt 83 Tauchgänge unternommen und es sind insgesamt
20 Flaschen (wieder) befüllt worden.
Das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann …

Freitag 06.7.2014
Im Vorfeld hat schon unsere Marlis vom VDST angerufen und mitgeteilt, dass außer uns und unseren Kids nur noch sie von den Hessen zum Bundesjugendtreffen fährt. Und ob es nicht möglich sei, dass wir einen Teil der VDST-T-Shirts, die extra für diesen Event gebaut worden sind, mitnehmen könnten, weil nicht alles in ihr kleines Auto hineingeht. Das ist natürlich keine Frage und hat den Vorteil, dass unsere Kinners auch in Offenbach wohnen und Papa Holzwurm, wenn er sie denn bei uns vorbei bringt, die Hemden gleich mitbringen kann. Das erspart uns einen Weg über Offenbach, oder Marlis zwischendrin eine Tour zu uns.
Da die Kinners am Freitag noch Schule haben, werden wir erst nachmittags loskommen, was Ruth ziemlich entgegen kommt, weil sie meint, nicht schon wieder Urlaub nehmen zu können. Ich habe aber inzwischen schon alles vorbereitet und das Mobil getankt (Sprit und Wasser), sowie den Kühlschrank angeschmissen.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass wir –trotz Anfahrt am Freitagmittag- nicht im Stau auf der Sauerlandlinie stecken bleiben.
Los wollen wir um 3 Uhr. Aber Ruth meldet sich von unterwegs, dass bereits in Karben ein Stau ist und Micha mit seinen Kids kommt auch erst um ¼ vor 4 Uhr – und nachdem alles gepackt ist, wir bei der Bank waren und endlich auf der Piste sind, bleiben wir bereits am Gambacher Kreuz in der Masse hängen. Bereits am Vormittag hatte sich in der Nähe des Flughafens ein Unfall ereignet und an den Resten zehren wir noch jetzt. Die Autos und LKWs, die diesen Unfall weiträumig umfahren wollen, so wie das der Hessische Rundfunk in seinen Verkehrsmeldungen empfiehlt, kommen alle übers Gambacher Kreuz und verstopfen am heutigen Tag den Weg auf 50 Kilometern. Da hört dann langsam der Spaß auf. Der Rest der Strecke gestaltet sich vergleichsweise problemlos und um kurz nach 7 sind wir dann endlich doch schon angekommen.
Kurz darauf gibt´s auch schon Abendessen, nachdem wir unseren Kids beim Aufbauen der Zelte geholfen und für unser Mobil einen nahezu perfekten Stellplatz gefunden haben mit einer offensichtlich ganz frisch gegossenen Betonplatte als Vorplatz.
Es stehen schon reihenweise Zelte auf dem Gelände und es kommen immer noch anreisende Jugendgruppen, die sich hinzu gesellen. Wir werden zunächst offizielle begrüßt und Burkhard, der Bundesjugendwart, erläutert die Besonderheiten des diesjährigen Treffens. Die Aktivitäten werden vorgestellt: neben dem Tauchen gibt es noch Lebensraum Wasser, wissenschaftliches Tauchen, Monoflossen und Orientierungstauchen, Segeln, Bogenschießen, Kanu fahren, Drachenboot-Rennen, Floss-Bau, Foto- und Video-Wettbewerb. Man sieht, es ist für jeden etwas dabei. Insbesondere wird erwähnt, dass das Wasser, das am Bierstand ausgegeben wird, kostenlos ist und dass die Jugend von dem Angebot wegen der großen Hitze, die fürs Wochenende angekündigt ist, regen Gebrauch machen soll.
Dann bekommen wir noch erzählt, welche Angebote es in sportlicher Hinsicht gibt und wie man sich gegebenenfalls dort zur Anmeldung bringt. Schon ist der erste Abend in offizieller Hinsicht gelaufen und die Jugendlichen finden sehr schnell zueinander und knüpfen die ersten Kontakte. Ruth und ich nehmen noch mit Imke und Norbert, die Teilnehmer an unserem Frühjahrsseminar waren, ein Feierabendsäftchen und begeben uns frühzeitig zu Bett.

Samstag, 7.6.2014
Alles ist noch recht neu und man muss sich erst an die Gegebenheiten gewöhnen. Immerhin ist das Essenzelt sehr groß und hat einen Holzfußboden. Wir erfahren, dass dies von einer Zeltverleih-Firma gemietet und aufgestellt worden ist, damit auch bei (nicht angesagtem) schwerem Wetter keiner nasse Füße bekommt.
Nach dem Frühstück rennt die Jugend nochmal zur ausgehängten Liste um sich zu vergewissern, wo sie sich einzufinden hat und um 9 Uhr werden im Schatten der großen Halle die tauchwilligen Jugendlichen auf die vorhandenen Tauchlehrer verteilt. Auch ich bekomme zwei zugeteilt und gehe am Morgen mit Jan und nachmittags mit Noa tauchen.
Zwischendrin kriege ich noch einen Micha aufs Auge gedrückt, den ich ebenfalls durchs Wasser ziehe. Ganz zum Schluss werde ich gefragt, ob ich noch einen Gang mit Markus machen wolle und auch das ist kein Problem.
Danach machen Ruth und ich uns auf den Weg zu den Duschen, bevor der große Ansturm beginnt – und das klappt auch ganz gut.
Ich bin früher fertig und schneide mir gerade die Nägel, da kommt mein Kollege, der beruflich mit mir das Zimmer teilt und der in Köln wohnt, mit seinem Töchterlein Maria vorbei um sich das Ganze einmal zu betrachten. Maria besichtigt erst einmal das Wohnmobil und möchte dann noch baden gehen, was auch problemlos möglich ist. Danach macht die Modellbootabteilung des Tauchclubs „Pulchra Amphora“ noch eine Vorführung ihrer Elektrobootchen, die mit einer immensen Geschwindigkeit durchs Wasser sausen und atemberaubende Kunststückchen vollführen.
Unsere Kinners haben nach dem Abendessen noch eine Besprechung bei Marlis, die einen „Kriminalfall“ vorbereitet hat, der einen Teil der Jugend am nächsten Tag beschäftigen soll und der einer gewissen Vorbereitung bedarf. Alle wollen Ermittler sein bei der NCSI (Neuss Criminal Investigative Service), aber es gehören auch ein paar kriminelle, beziehungsweise asoziale Elemente dazu, die verkörpert werden müssen. Der Andrang ist groß – hat doch Marlis sogar „Dienstausweise“ vorbereitet und Gerätschaften zur Fingerabdruck- und DNA-Abnahme mitgebracht. Zwischendrin ist Marlis immer wieder damit beschäftigt, die T-Shirts, die von der Firma Aqualung gesponsert worden sind, mit einem von ihr eigens für das Bundesjugendtreffen gefertigten Stempel zu bedrucken. Leider sind in der Ausschreibung des Treffens die Hemdengrößen nicht abgefragt worden, so dass etliche ganz Kleine in XXL-T-Shirts herumlaufen, die wie Nachthemden wirken. Und leider sind bei der Ausgabe des T-Shirts auch Fehler unterlaufen. So wurden aus einem offensichtlich privaten Koffer bereits vergebene XS-Shirts gemopst und anderweit vergeben, so dass die regulären Eigner wiederum auf zu große Shirts zurückgreifen müssen.
Der Kriminalfall soll dann am nächsten Abend gelöst werden.

Sonntag, 8.6.2014
Der Vormittag läuft nach demselben Muster ab, wie am Vortag und am Nachmittag bekomme ich vor dem ersten Tauchgang die Leiche (eine aufblasbare Puppe mit Schädelverletzung), sowie eine in ein blutiges T-Shirt eingewickelte Taucherlampe, die ich möglichst unauffällig unter dem Steg verstecken soll, geliefert. Wir bringen sie vorab schon mal in eines der am Steg liegenden Drachenboote und bevor ich dann mit Jan abtauche, verstauen wir die Leiche unterm Steg. Eine gute Wahl, weil der ursprüngliche Plan, sie mit einem Bleigurt zu beschweren, nicht zu realisieren gewesen wäre. Dann machen wir unseren Tauchgang und als wir auf dem Rückweg wieder unterm Steg hochkommen, lasse ich die „Leiche“ auftauchen, höre am Geschrei, dass sie auch sofort entdeckt worden ist und bringe dann gleich noch die eingewickelte Mordwaffe mit, die ich als Fundstück den Ermittlern, die bereits vor Ort sind, übergebe.
Ganz professionell läuft das Ganze noch nicht ab, weil die übereifrigen Ermittler sich gegenseitig darin übertreffen, eventuell vorhandene Spuren gekonnt zu verwischen, bevor sie aufgenommen, geschweige denn ausgewertet werden können.
Nach dem Abendessen findet zunächst wieder die allabendliche Betreuer-Besprechung statt, während der der Tag nochmals Revue passiert.
Und dann erfolgt, unter der routinierten Moderation von Marlis die Rekonstruktion der Tat mit der Auflösung des Ganzen und der Erläuterung der Hintergründe. Der Mörder wird dingfest gemacht und die (im Übrigen trefflich verkleideten) Mitwirkenden bekommen den ihnen gebührenden Applaus.
Wir sitzen anschließend wieder ein wenig beisammen und Marlis hat ein paar ihrer Utensilien zirzensischen Hintergrunds dabei. Das Angebot wird von allen reichlich genutzt und keiner muss Langeweile erleiden.
In der Nacht erwachen wir durch einen heftigen Donnerschlag, der von einem ebenfalls heftigen Regenguss begleitet wird, aber am nächsten Morgen ist der Boden fast schon wieder trocken.

Montag, 9.6.2014
Heute Morgen ist es schon wieder knallheiß. Nach dem Frühstück machen wir mit unserer Melanie noch einen Tauchgang. Dann sprechen wir ab, dass wir um 12.00 Uhr losfahren wollen, damit wir eventuellen Staus aus dem Weg gehen können. Ruth und ich packen schon mal unser Auto und ich begebe mich, bevor ich zur Dusche gehe, nochmal zum Steg um zu schauen, ob unsere Kinners schon beim Abbau sind. Nein, natürlich nicht! Ich bringe sie auf den rechten Weg und selbst dann zum Duschen und schließlich kommen wir gegen 12.30 Uhr los, gerade als es mit großen Tropfen beginnt, zu regnen.
Auf der Strecke in Richtung Köln gießt es in Strömen, aber wir kommen durch und hinter Köln ist es schon wieder trocken und heiß. In Ehringshausen fahren wir nochmal von der Autobahn ab und holen uns beim DOLOMITI noch ein Eis, das bei dieser Hitze richtig gut tut.
Schließlich fahren wir Melanie und Alex noch nach Offenbach zu ihrer Großmutter, da deren Eltern noch unterwegs sind und erst gegen Abend wieder zurück sein werden.
Dann geht´s nach Hause, wo wir zunächst nur das Notwendigste auspacken und uns dann erst einmal in unser kühles Häuschen zurückziehen, dass Ruth vor unserer Abfahrt gottseidank gegen eindringende Hitze abgeschirmt hatte. Für ein größeres Abendessen ist es heute einfach zu heiß …

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